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Rheinische Orchesterakademie MainzEin junges Orchester für MainzDie Rheinische Orchesterakademie Mainz e. V. (ROAM) hat sich seit ihrer Gründung im Dezember 2003 zu einem viel beachteten Forum für junge Musikerinnen und Musiker nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet, sondern aus der gesamten Bundesrepublik entwickelt. Die Akademie blickt inzwischen auf zwölf erfolgreiche Arbeitsphasen und zahlreiche Sonderprojekte zurück und hat einen Stamm von mehr als 250 Musikerinnen und Musikern aus ganz Deutschland aufgebaut. Große Literatur und unbekannte WerkeROAM ist offen für junge Musiker, Studierende, Schüler und junge Berufstätige, die in der intensiven Probenarbeit eines Orchesterkurses anspruchsvolle Werke auf hohem Niveau einstudieren und in Konzerten der Öffentlichkeit vorstellen wollen. Die Akademie macht es sich zum Ziel, abseits von Schule, Hochschule und anderen Ensembles in entspannter und konkurrenzfreier Atmosphäre große Orchestermusik zu erarbeiten. Das Ensemble widmet sich neben großer Literatur vor allem unbekannten und ungewöhnlichen Werken, der Neuen Musik sowie Film- und jazzverwandter Musik. Wichtig ist dabei immer der dramaturgische und thematische Zusammenhang der Akademieprogramme. Bisheriger Höhepunkt in der ROAM-Geschichte war die Mainzer Erstaufführung der rekonstruierten Fassung von Fritz Langs Filmklassiker Metropolis mit der Originalmusik von Gottfried Huppertz für großes Orchester in einem Filmkonzert in der Phönixhalle unter der Leitung von Gernot Sahler. Zuletzt erarbeitete ROAM gemeinsam mit dem Chor des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz Mendelssohns Oratorium Elias sowie mit dem Chor der Technischen Universität Darmstadt und convivium musicum mainz Giuseppe Verdis Messa da Requiem. Forum für MusikerDem Akademiegedanken entsprechend hat sich die ROAM keinem Dirigenten verpflichtet, sondern wählt die musikalische Leitung für jede Arbeitsphase neu aus und will damit auch jungen Dirigenten ein Podium bieten. Viele der ehemaligen ROAM-Dirigenten arbeiten heute in führenden Positionen an Opernhäusern, Orchestern und Hochschulen in ganz Deutschland, darunter Gernot Sahler, Carolin Nordmeyer, Hsiao-Lin Liao, Eva Pons, Peter Shannon, Manuel Nawri, Tobias Rokahr, Clemens Heil und Marion Leleu. Auch viele Solisten der ROAM-Arbeitsphasen wie der Solotrompeter des Berliner Rundfunksinfonieorchesters, Florian Dörpholz, der Mainzer Cellist und Preisträger des ARD-Wettbewerbs, Emanuel Wehse, der Konzertmeister des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden, Alexander Bartha, der Tenor Martin Homrich und die Mezzosopranistin Betsy Horne sind inzwischen gefragte Künstlerpersönlichkeiten. |

