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Konzept

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ROAM, das bedeutet…

… zwei Akademien im Jahr. Eine im Frühjahr, eine im Herbst.

… intensive Proben an zwei langen Wochenenden pro Akademie, meist im Mai/Juni und Oktober/November.

… ein Abschlusskonzert am Sonntag des zweiten Wochenendes.

… große Orchesterliteratur in entspannter und konkurrenzfreier Atmosphäre.

… ein Orchester für alle jungen Musiker:innen: Studierende, Schüler:innen und junge Berufstätige.

… Stimm- und Registerproben, die von erfahrenen Dozent:innen begleitet werden.

... gemeinsame Kneipenabende nach dem Proben.

… kein:e feste:r Dirigent:in, sondern eine neue musikalische Leitung für jede Arbeitsphase.

… stetige Suche nach ungewöhnlichen Konzertformen.

… Spielfreude und Orchesterspaß.

 
ROAM ist auch …
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… mehr als fünfzehn Jahre junge Musik für Mainz

 

Was im Winter 2003 als studentisches Projekt begann, hat sich innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten zu einem viel beachteten Forum für junge Musikerinnen und Musiker nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet, sondern aus der gesamten Bundesrepublik entwickelt: Im Jahr 2020 feiert die Rheinische Orchesterakademie Mainz (ROAM) ihren sechzehnten Geburtstag und blickt auf über dreißig erfolgreiche Arbeitsphasen und zahlreiche Sonderprojekte zurück. Zur ROAM gehört inzwischen ein Stamm von mehr als 300 Musikerinnen und Musikern aus ganz Deutschland.

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 … große Literatur und unbekannte Werke

 

ROAM ist offen für junge Musiker:innen, Studierende, Schüler:innen und junge Berufstätige, die in der intensiven Probenarbeit eines Orchesterkurses anspruchsvolle Werke auf hohem Niveau einstudieren und in Konzerten der Öffentlichkeit vorstellen wollen. Die Akademie macht es sich zum Ziel, abseits von Schule, Hochschule und anderen Ensembles in entspannter und konkurrenzfreier Atmosphäre große Orchestermusik zu erarbeiten.

 

Das Ensemble widmet sich neben großer Literatur vor allem unbekannten und ungewöhnlichen Werken, der Neuen Musik sowie Film- und jazzverwandter Musik. Wichtig ist dabei immer der thematische und dramaturgische Zusammenhang der Akademieprogramme. 

 

ROAM sucht stetig nach ungewöhnlichen Konzertformen: 2006 bestritt das Orchester in einem Filmkonzert die Mainzer Erstaufführung der rekonstruierten Fassung von Fritz Langs Filmklassiker »Metropolis« mit der Originalmusik von Gottfried Huppertz für großes Orchester in der Phönixhalle unter der Leitung von Gernot Sahler. Im Jahr 2010 eröffnete ROAM mit einem ähnlichen Projekt – der Aufführung von Fritz Langs »Siegfried« mit der Originalmusik für Orchester – das zehnte Festival des deutschen Kinos in Mainz. Auch mit anderen jungen Ensembles und Kulturinitiativen geht ROAM regelmäßig Kooperationen ein, darunter der Chor des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz (Mendelssohns »Elias«), der Kammerchor Rheinland-Pfalz (Mozarts »Requiem«) und der Chor der Technischen Universität Darmstadt (Giuseppe Verdis »Requiem«). Im Sommer 2013 spielte ROAM erstmals eine Oper: Gemeinsam mit der Jungen Oper Rhein-Main brachte sie Mozarts »Figaro« auf die Bühne. 

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… lebendiges Forum für Musiker

 

Dem Akademiegedanken entsprechend hat sich die ROAM keinen Dirigent:innen verpflichtet, sondern wählt die musikalische Leitung für jede Arbeitsphase neu aus und will damit auch jungen Dirigent:innen ein Podium bieten.

 

Viele der ehemaligen ROAM-Dirigent:innen arbeiten heute in führenden Positionen an Opernhäusern, Orchestern und Hochschulen, darunter Gernot Sahler, Carolin Nordmeyer, Peter Shannon, Manuel Nawri, Tobias Rokahr, Clemens Heil, Felix Bender, Erina Yashima und Albert Horne. Auch viele Solist:innen der ROAM-Arbeitsphasen wie der Solotrompeter des Berliner Rundfunksinfonieorchesters, Florian Dörpholz, der Mainzer Cellist und Preisträger des ARD-Wettbewerbs, Emanuel Wehse, der Konzertmeister des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden, Alexander Bartha, die Geigerin Martina Trumpp und die Sopranistin Betsy Horne sind inzwischen gefragte Künstlerpersönlichkeiten.